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    Managerkrankheit – alle wichtigen Informationen

    Herz- und Schlaganfälle sind vor allem bei älteren Personen sowie Menschen mittleren Alters der Fall. Häufig ist das auf einen stressigen Lebensstil aufgrund des Jobs zurückzuführen. Ist die genannte Überlastung der Auslöser für einen Infarkt, so wird dies als Managerkrankheit bezeichnet. Als erfahrene Fachärzte der Kardiologie München möchten wir Ihnen einen genaueren Einblick in die Managerkrankheit geben.

    Was ist die Managerkrankheit genau?

    Die Managerkrankheit bezeichnet Herz-Kreislaufstörungen, die auf beruflichen Stress zurückzuführen sind. Oft haben die Betroffenen im Job auch mit psychischen und physischen Belastungen zu kämpfen. Das liegt daran, dass sich die Führungspositionen, wie Manager und Vorgesetzte, nicht die Zeit nehmen Konflikte in Ruhe durchzustehen oder langsam an die Arbeiten heranzugehen, da das berufliche Engagement sowie der eigene Leistungsdruck zu hoch sind. Sie möchten Ihre Sache möglichst perfekt machen und denken, dass sie jederzeit ersetzt werden könnten, wenn sie nicht die geforderten Leistungen aufbringen. Das führt zur inneren Unruhe, die sich schließlich in Stress umwandelt. Die Managerkrankheit umfasst jedoch kein einheitliches Krankheitsbild, sondern verschiedene Beschwerden und Störungen, welche bei Führungskräften auf deren Stress und Überbelastung zurückzuführen sind und aufgrunddessen vor allem Herzinfarkte auslösen können. Obwohl Stress der Hauptgrund der Krankheit und der damit verbundenen Herzstörungen ist, können der Konsum von Nikotin und Alkohol sowie Übergewicht die Managerkrankheit zusätzlich begünstigen.

    Managerkrankheit – woher der Begriff stammt

    Bei der Managerkrankheit handelt es sich nicht um einen medizinischen Fachbegriff. Der Begriff Managerkrankheit ist ein mediales Schlagwort, welches sich in den 50er und 60er Jahren etabliert hat. Zu dieser Zeit ist aufgefallen, dass ein Großteil der Menschen Manager waren, die an Herzrhytmusstörungen, stechenden Schmerzen im Bereich des Herzens oder auch an Arteriosklerose (Ablagerungen in den Blutgefäßen) erkrankt waren. Der Begriff Managerkrankheit wird heute immer noch gebraucht.

    Symptome und Krankheitsverlauf

    Die Managerkrankheit äußert sich, indem man sich oft gehetzt fühlt und nicht mehr in der Lage ist, dem Leistungsdruck Stand zu halten. Oft fällt es schwer, sich im Job ausreichend zu konzentrieren. Auch Schmerzen im Bereich des Herzens können auftreten. Bluthochdruck und Magenkoliken sind ebenfalls Begleiterscheinungen, die auf die Managerkrankheit hindeuten. Als letztes Anzeichen ist meist die völlige Erschöpfung zu vernehmen.

    Bei gesunden Menschen ist es der Fall, dass sich die Blutgefäße bei Kälte verengen und bei Wärme weiten. Bei einem Manager bzw. bei einer unter Leistungsdruck stehenden Person reagieren die Blutgefäße in beiden Situationen jeweils verstärkt. Wenn die Überanstrengung und Übermüdung sehr weit fortgeschritten sind, können Kälte- oder Wärmereize eine Verkrampfung hervorrufen. Die Krämpfe können sich schnell wieder lösen oder zur Unterversorgung eines Organs führen. So kommt es zum Gehirnschlag, Magengeschwür zu Sehstörungen und nicht zuletzt zu einem Herzinfarkt. Endet dieser tödlich, so ist vom sogenannten Managertod die Rede.

    Die Managerkrankheit erkennen und therapieren

    Wenn Sie an den genannten Symptomen leiden, sollten Sie Ihren Kardiologen benachrichtigen und sich einer gründlichen medizinischen Untersuchung unterziehen. Eine frühe Diagnose und Therapie kann Organstörungen und -versagen verhindern. Die Therapiemöglichkeiten der Managerkrankheit sind verschieden und individuell abhängig.

    Wenn Fragen zur Managerkrankheit offen geblieben sind oder Sie eine kardiologische Untersuchung in Erwägung ziehen, so zögern Sie nicht unsere Praxis für Kardiologie in München zu kontaktieren oder aufzusuchen. Wir helfen Ihnen gerne.

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