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Kardioversion

Medikamentöse sowie Elektrische Kardioversion

Bei speziellen Herzrhythmusstörungen (Vorhofflimmern) zählen sowohl die Medikamentöse als auch die Elektrische Kardioversion zu den effektivsten Methoden zur Wiederherstellung des normalen Herzrhythmus (Sinusrhythmus). Die Kardiologie München erklärt Ihnen nachfolgend gerne mehr dazu.

Das Vorhofflimmern kann als eine der häufigsten anhaltenden Herzrhythmusstörungen des höheren Alters auftreten. Ist dieses vorübergehend oder dauerhaft bei einem Patienten nachweisbar, kann man neben der alleinigen medikamentösen Therapie auch eine sogenannte externe Elektrische Kardioversion durchführen, um das Vorhofflimmern oder Vorhofflattern zu beseitigen. Das Vorhofflattern entspricht im wesentlichen dem Vorhofflimmern, weist jedoch weniger Frequenzen pro Minute auf. Um derartige Herzrhythmusstörungen überhaupt feststellen zu können bzw. das Risiko für die Entwicklung einer Arrhythmie analysieren zu können, werden bekannte Methoden, wie das Ruhe EKG, das Langzeit-EKG, die Echokardiographie oder auch das Belastungs EKG angewendet.

Als besonders zuverlässige Analysemethode bis dato unerkannter Arrhythmien hat sich die Linq-Implantation herausgestellt.

Die Funktionsweise der Elektrischen Kardioversion

Mittels eines Kardioverters bzw. eines Defibrillators gibt der Arzt einen minimalen Stromimpuls an das Herz ab. Durch diese Schockabgabe wird die Erregungsleitung stimuliert und das Herz davon abgebracht zu schnell zu schlagen. Der Herzmuskel zieht sich wieder geordnet zusammen, so dass der normale Sinusrhythmus wiederhergestellt ist.
Die Elektrische Kardioversion kann intern oder extern erfolgen. Bei der externen Methode wird ein Defibrillator an die Brustwand des Patienten gehalten, während bei der internen Methode der Defibrillator unmittelbar am Herzen implantiert wird.

Alternativen

Neben der Elektrischen Kardioversion gibt es auch die Medikamentöse Kardioversion. Medikamente wie Flecainid, Propafenon oder Amiodaron werden eingesetzt, um bestimmte Ionenkanäle oder Rezeptoren zu blockieren, was zu einem normalen Herzschlag führt.

In Einzelfällen kann bei akuten Herzrhythmusstörungen oder aber bei Patienten mit einer entsprechenden Vormedikation eine medikamentöser Kardioversionsversuch in der Praxis erfolgen.

Vor der Behandlung werden wir mit dem Patienten in einem ausführlichen Gespräch die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten, deren Vor- und Nachteile sowie die Risiken eingehend besprechen.

Wenn auch Sie an Herzrhythmusstörungen oder Vorhofflimmern leiden, so zögern Sie nicht in unsere Praxis zu kommen. Unsere Kardiologen beraten Sie sehr gerne, auch unter Berücksichtigung der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu weiterführenden Diagnostik sowie Therapiemöglichkeiten von Herzarrhythmien. Auch in Akutfällen stehen wir Ihnen mit unserem Know-how jederzeit gerne zur Verfügung.
Unsere Kardiologen beraten Sie gerne und wählen die für Sie passende Therapiemöglichkeit, wie z.B. die Elektrische Kardioversion, aus.