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    • 25 AUG 15

    Belastungs-EKG, Echokardiographie, Stress-Echokardiographie

    Um die Funktionstüchtigkeit des Herzens zu bestimmen und ggf. Herzerkrankungen aufzudecken, gibt es verschiedene Untersuchungsmöglichkeiten. Unsere Praxis der Kardiologie München möchte Ihnen im Folgenden einen genauen Überblick über diese Untersuchungen geben.

    Belastungs-EKG

    Bei Verdacht auf Durchblutungsstörungen im Bereich der Herz-Kranzgefäße (Koronare Herzkrankheit, KHK) ist eine Untersuchung unter körperlicher Belastung notwendig. Mit Hilfe der Ergometrie (Belastungs-EKG) kann anhand von EKG-Veränderungen und/oder Beschwerden der Verdacht auf eine Durchblutungsstörung des Herzens gestellt werden. Zusätzlich erhält man Informationen über Blutdruck- und Pulsverhalten unter körperlicher Belastung sowie über die allgemeine Belastbarkeit und die persönliche Leistungsfähigkeit des Patienten. Bei einem Ruhe EKG, bei dem die körperliche Belastung fehlt, können ebenfalls Veränderungen der Herzfrequenz oder Herzerkrankungen festgestellt werden.

    Echokardiographie

    Hierbei handelt es sich um die Ultraschalluntersuchung des Herzens. Untersucht wird die Pumpfunktion des Herzmuskels (Herzinsuffizienz), die Herzgröße sowie die Herzklappenfunktion (Stenosen/Insuffizienz). Es können somit fast alle Funktionen des Herzens (außer die der Herzkranzgefäße) auf nicht invasive und schmerzfreie Weise untersucht werden. Werden Herzrhythmusstörungen oder Vorhofflimmern festgestellt, wird eine passende Therapie eingeleitet, wie z.B. eine Elektrische Kardioversion.

    Stress-Echokardiographie

    Bei der Stress-Echokardiographie wird das Herz zusätzlich zum Belastungs-EKG mit Ultraschall unter Belastung auf mögliche Durchblutungsstörungen untersucht, insbesondere, wenn das Belastungs-EKG keine eindeutige Aussage liefert. Des Weiteren kann bei Patienten nach einem Herzinfarkt noch unversehrter Herzmuskel von Narbengewebe unterschieden werden (Vitalitätsdiagnostik).

    MRT-Untersuchung des Herzens (Cardio-MRT)

    Die Cardio-MRT Untersuchung ermöglicht es als sogenanntes nicht-invasives Verfahren, die Durchblutung des Herzens genauer zu analysieren. Vor allem bei einer auffälligen Stressechokardiographie oder aber bei Patienten mit bekannten Risikofaktoren und Herzbeschwerden stellt diese Untersuchungsverfahren eine besonders moderne Möglichkeit der weiterführenden Diagnostik dar.

    Auch bei speziellen Fragestellungen wie spezieller Fragestellung zur Herz-Vitalität nach Infarkt und Bildung von Narben steht uns das Cardio-MRT hilfreich zur Verfügung.

    Zudem bietet das Cardio-MRT die Möglichkeit eine akute oder aber auch abgelaufenen Herzmuskelentzündung zu diagnostizieren.

    Wenn auch Sie Ihr Herz auf Herzrhythmusstörungen oder Durchblutungsstörungen testen lassen möchten, so zögern Sie nicht Kontakt mit unserer Privatpraxis aufzunehmen. Unsere Ärzte werden gerne ein Belastungs-EKG oder eine andere Untersuchung, je nach spezieller Fragestellung und nach genauer Analyse der Krankheitsgeschichte, für Sie veranlassen. Wir freuen uns, Ihnen helfen zu können.

Wir bieten Ihnen das volle diagnostische und therapeutische Spektrum der Inneren Medizin sowie auf dem Gebiet der Kardiologie.