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    • 25 AUG 15

    Carotis Doppler, Arterien- und Venen-Doppler

    Als effektive Methode zur Früherkennung einer Gefäßverkalkung und somit zur Vorbeugung eines Schlaganfalls oder eines Herzinfarktes, bietet unsere Privatpraxis der Kardiologie München und Umgebung den Carotis Doppler. Im Folgenden möchten wir Sie genauer über Gefäßerkrankungen und den Carotis Doppler informieren.

    Die Arteriosklerose im Bereich der hirnversorgenden Arterien kann zu einem Schlaganfall führen. Beim Carotis Doppler handelt es sich um eine Ultraschall-Untersuchung dieser Gefäße, bei der sowohl strukturelle Veränderungen der Gefäßinnenwand als Frühzeichen einer beginnenden Verkalkung, bereits entstandene Ablagerungen, als auch der Blutfluss in den Arterien sichtbar gemacht wird. Dies dient der Erkennung einer frühen Form der Arterienverkalkung an den Halsschlagadern und somit auch der Risikoeinschätzung für Schlaganfall und Herzinfarkt. Zudem können bereits entstandene Kalkablagerungen genau analysiert werden bezüglich ihres Stenosierungsgrades und adäquate Therapiemethoden, ob medikamentös oder invasiv, für Sie erarbeitet werden.

    Somit ergibt sich, dass im Zuge einer Untersuchung der Halsgefäße auch eine weitere Untersuchung der Herzfunktion, zum Beispiel mittels Echokardiographie, notwendig ist. Sollten Sie Schrittmacherträger sein, können wir im Zuge dessen auch eine Herzschrittmacher Kontrolle veranlassen.

    Die Carotis Doppler Untersuchung ist vor allem unter folgenden Umständen anzuraten:

    • Bluthochdruck
    • Dauerstress
    • Langjähriges Rauchen
    • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
    • Herzschwäche oder Herzrhythmusstörungen
    • Familiäre Belastung und Veranlagung von Gefäßveränderungen

     

    Auch eine Doppler- und Duplexsonographie der Venen ist möglich, z.B. bei Krampfadern und insbesondere auch bei plötzlich auftretender Schwellung, Spannung oder Schmerzen im Bereich der Beine als möglicher Hinweis für eine venöse Thrombose.

    Die Arteriosklerose an den Beinarterien führt bei höhergradiger Ausprägung zu lokalen Verengungen mit Durchblutungsstörungen, die so genannte „Schaufensterkrankheit“. Hier kann mit einer Ultraschalluntersuchung der Becken- und Beinarterien mittels farbcodierter Duplex-Sonographie überprüft werden, ob eine relevante, therapiebedürftige Arteriosklerose vorliegt (Plaque-/Stenose-Vermessung) und eine genaue Lokalisationsbestimmung durchgeführt werden.

    Im Sinne der Früherkennung haben wir in unserer Praxis zudem die Möglichkeit als Screening-Untersuchung eine sogenannte ABI-Messung durchzuführen.

    Hierbei können durch eine spezialisierte Analyse des Blutdrucks im Bereich der Arme sowie Beine Rückschlüsse auf mögliche Durchblutungsstörungen erfolgen.

    Auch eine Venenschwäche kann bei dieser Untersuchungsmethode erkannt werden.

    Neben dem Nachweis einer bedrohlichen Durchblutungsstörung des Beins ist die Erkrankung vor allem deswegen so bedeutsam, weil die Arteriosklerose der Beinarterien eine “Signalerkrankung“ darstellt. Ein Nachweis dieser Erkrankung kann ein Hinweis sein für eine bis dahin nicht erkannte Erkrankung der Herzkranzgefäße oder der Halsschlagadern.

    Damit Ihre Gefäße also länger gesund bleiben und Sie vor einem Herzinfarkt und Schlaganfall geschützt bleiben, empfehlen wir Ihnen die Durchführung eines Carotis Doppler in unserer Praxis für Kardiologie. Wir freuen uns, Sie als Patienten begrüßen zu dürfen!

Wir bieten Ihnen das volle diagnostische und therapeutische Spektrum der Inneren Medizin sowie auf dem Gebiet der Kardiologie.